BT-Box

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Do IT yourself!

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Projektidee BT-Box mit neuem Holzgehäuse

Ein Weihnachtsgeschenk - eine kleine Bluetooth-Box in transparentem Acrylgehäuse als Bausatz - entpuppte sich schnell als Sound-Flop: Kein Klangvolumen, die "Bässe" nicht vorhanden und insgesamt nicht einmal für eine Radio-Beschallung geeignet. Die Idee: Ein neues Gehäuse sollte um die Elektronik herum entstehen, am besten aus Holz!

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Do IT yourself!

Nachdem die Holzbox gekauft war, mussten zunächst auf der Forntseite (Deckel) Aussparungen für das Display und die beiden Lautsprecher ausgesägt und Bohrlöcher für die Befestigungsschrauben gebohrt werden. Auf der Rückseite (Korpus) wurden Aussparungen für den Ein-/Aus-Schalter sowie die Hohlbuchse gebohrt.

Im nächsten Arbeitsschritt wurden - nach Anleitung eines hilfreichen KI-Agenten - drei Kammern in der Holzbox mittels passendem Holzzuschnitt bzw. Holzleisten geschaffen: Zwei äußere Kammern für die beiden Lautsprecher, eine mittlere Kammer für die Elektronik. Dazu wurden im Deckel passende Holzleisten und im Korpus passende Holzzuschnitte eingesetzt und verleimt.

In die so geschaffenen Trennwände im Bereich des Deckels wurden zwei Bohrungen vorgenommen, um die Lautsprecherkabel aus den äußeren in die innere Kammer durchzuführen. Anschließend wurden diese Bohrlöcher mit Heißkleber versiegelt. Auch die verleimten Trennwände in Deckel und Korpus wurden mittels Heißkleber beideitig vollständig abgedichtet. Zuletzt mussten auch die beiden Haltegriff-Löcher der Holzbox mit passenden Holzleisten überklebt und mit Schraubzeingen fixiert werden.

Nun kam die Elektronik ins Spiel: Im Deckel wurden die Lautsprecher in die beiden äußeren Kammern mittels jeweils vier Gewindeschrauben und -muttern eingesetzt, während in die mittlere Kammer das Display verschraubt wurde. Die vorher noch im Acrylgehäuse vorhandene, autonom per Mikrophon funktionierende LED-Lautstärkeanzeige wurde beiseite gelegt: Sie wurde für die neue BT-Box nicht benötigt. Im Korpus wurden für die Stromzufuhr die Hohlbuchse verschraubt und der Ein-/Aus-Schalter eingesetzt. Außerdem wurde hier das Dämmaterial auf die Rückseite der beiden Lautsprecher-Kammern geklebt.

Als nächstes wurden die originalen Scharniere wieder an die eine Seite der Holzbox angeschraubt. Um die Box vollständig abzudichten, wurde auf die Oberseite aller Korpus-Kammern Dichtungsband geklebt. Anschließend wurd unter Druck der Deckel geschlossen, mittels Schraubzwingen fixiert und nun wurden zwei weitere Scharniere an die andere Seite der Holzbox angeschraubt.

Das optische Ergebnis war nach der Fertigstellung weitaus ansehnlicher als vor dem Umbau! Dabei kann die BT-Box sowohl horizontal als auch vertikal aufgestellt werden, weil der Schall nun nach vorne und nicht mehr zur Seite abgegeben wird. Und das musikalische Ergebnis? Kein Vergleich zum Acrylgehäuse! Der Klang ist insgesamt nun deutlich voluminöser und wärmer und klingt insgesamt deutlich besser. Dabei kommt der Bass nun so gut zur Geltung, dass sich die Elektronik bei höheren Lautstärken oft neustartete. Dies, so die hilfreiche KI-Assitenz, liege nun an dem Bassdruck: Dieser Bassdruck konnte vorher, im Acrylgehäuse, überhaupt nicht entstehen und sorgte nun dafür, dass die Lautsprecher im Bassbereich mehr Strom verbrauchten, als die Stromzufuhr (5V) zu liefern vermochte. Abhilfe schaffte hier ein Elektrolytkondensator (2000µF, 16V), direkt parallel zur Stromzufuhr geschaltet, in der mittleren Kammer der BT-Box. Dieser Elko sorgt nun dafür, dass der von den Lautsprechern während des Bassdrucks benötigte Strom schnell zur Verfügung gestellt werden kann. Besonders basslastige Stücke können zwar noch immer nicht auf maximaler Lautstärke abgespielt werden - aber immerhin bis 25 von 30.

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Fazit

Die fertige BT-Box sieht nicht nur dekorativer aus als die Acryl-Variante; der Sound ähnelt nun auch eher dem von "echten" Lautsprechern und es macht nun zum ersten Mal Spaß, mit dieser BT-Box Musik zu hören. Dank Line-In konnten so auch schon alte CDs über einen mobilen "Discman" abgespielt werden!

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